Der Waldenserstein von 1881 bietet mit seinen Sitzbänken unter den schattenspendenden Bäumen einen schönen Ausblick auf Neuhengstett. Zwei gusseiserne Tafeln erinnern an den sozialen Einsatz der Gutsleute Georgii von Georgenau und an die Familien, die im Jahr 1700 mit der Hoffnung auf eine bessere Zukunft in Neuhengstett ankamen.
Der Sandsteinfindling, den Georgii selbst ausgesucht hat, stammt aus dem Tälesbach. Für die damalige Zeit eine nicht einfache Sache, diesen mächtigen Stein zu transportieren. Der erste Wagen brach unter der Last zusammen. Beim zweiten Versuch, mit Hilfe eines dafür geeigneten Wagens vom Hof Georgenau, mit vier Pferden sowie zwei Pferden als Vorspann am steilsten Stück Weg, gelang es, diesen Felsen nach Neuhengstett zu transportieren. Der angeschlossene Stiftungsgarten wurde Mitte dieses Jahrhunderts zu einem Ackerfeld, doch der Waldenserstein ist mit seinen beiden Tafeln erhalten geblieben.