Seit 1716 markiert der Stein am Esslesbrunnen die Grenze zwischen den drei Ortsteilen. Der württembergische Herzog Eberhard Ludwig hatte sich von Anfang an für die Aufnahme von Waldensern und Hugenotten stark gemacht. Jetzt wollte er die andauernden Streitigkeiten zwischen Althengstettern, Neuhengstettern und den Bewohnern des Ottenbronner Hofs beenden, die sich nicht einigen konnten, wer hier sein Vieh tränken durfte. So ließ er den Grenzstein genau in die Mitte der Quelle setzen, und ab da hatten alle legalen Zugang zum Wasser.