Das Quereinhaus mit Bauerngarten wurde 1875 im alten Kern von Nuehengstett errichtet. Es steht als Zeugnis für die Siedlungsgeschichte der Waldenser hier: 1700 hatten sich 134 protestantische Glaubensflüchtlinge aus Piemont und Savoyen auf Initiative von Herzog Eberhard Ludwig in der neu angelegten Siedlung niedergelassen und zunächst Holzgebäude errichtet. Nach und nach lösten Steinhäuser die provisorischen Bauten ab. Das Quereinhaus bietet einen Einblick in die Entwicklung des Ortsteils gegen Ende des 19. Jahrhunderts und in die damaligen Lebens- und Arbeitsverhältnisse. 

Baujahr

1875

Architektur

Zweigeschossiges verschindeltes Gebäude mit Satteldach, südlich Wohnteil, nördlich Ökonomieteil mit großem Scheunentor